Wo findet man geeignete Fotomodelle für Stockfotografie?

Fotomodelle für Stockfotografie finden

Man hält Ausschau nach geeigneten Fotomodellen

Sobald man Stockfotos mit Menschen machen möchte, benötigt man natürlich auch geeignete Personen bzw. Fotomodelle dafür. Diese müssen in der Lage sein, die jeweils gewünschte Rolle so authentisch und natürlich wie möglich rüber zu bringen. Für einen unerfahrenen Stockfotografen oder Fotoproduzenten kann dies zu einer echten Herausforderung werden. Deshalb möchte ich hier heute die Möglichkeiten aufzeigen, wo und wie man geeignete Models für Stockfotografie finden kann.

  1. Privates Umfeld

    Wenn man im privaten Umfeld geeignete Menschen hat, die als Models für Stockfotografie in Frage kommen könnten, sollte man hier immer als erstes fragen. Selbst wenn man von seiner Großmutter eine Absage erhält, kann man mit ihr zum Beispiel über das Thema Vitalität im Alter sprechen. Oma freut sich nicht nur über den Besuch des Enkels, sie verrät außerdem viele Kleinigkeiten, Probleme aus dem Alltag usw. Ein solches Gespräch kann oft sehr inspirierend sein. Praktisch ein Brainstorming für das geplante Shooting im Altenheim.

  2. Straße

    Auf der Straße begegnen mir oft Menschen, von denen ich mir vorstellen könnte, dass sie eine Rolle in meinen Fotoproduktionen spielen könnten. Oft sind es auch Menschen in ihren Berufen. Ob es ein attraktiver Kellner ist oder die freundliche Verkäuferin beim Bäcker. Auch der Junge, der gerade auf dem Longboard die Straße hinunter saust, könnte ein gutes Motiv abgeben.

    Ich spreche die Leute dann einfach an, stelle mich kurz vor, erkläre meine Arbeitsweise und warum ich gerade diese Person gern fotografieren würde. Meistens genieren sich die Menschen ein wenig. Aber wenn ich ihnen erkläre, dass sie im Grunde nichts weiter tun müssen, als sie selbst sein, dann beißen sie meistens an. Natürlich habe ich immer meine Visitenkarte dabei. Und auf meiner Webseite finden die Leute weitere Informationen. Wenn man seinen potenziellen Fotomodellen einen Flyer mit seinen Dienstleistungen mit in die Hand gibt, kann man auch gleich noch etwas Werbung für seine anderen Dienstleistungen machen.

  3. Firmen / Institutionen / Einrichtungen / Kunden

    Wie ich bereits geschrieben habe, begegnen mir fotogene Menschen auch sehr oft in ihrem beruflichen Umfeld. Hier lassen sich oftmals zwei Fliegen mit einer Klappe schlagen, indem man mit dem potenziellen Fotomodell auch gleich noch ein Shooting in seiner gewohnten Umgebung vereinbart. Und selbst wenn ein solches Model noch einen Rückzieher macht, hat man eventuell eine Location gefunden, für die man dann „nur noch“ geeignete Modelle finden muss.

  4. Inserate

    Wer sich die Kaltakquise nicht zutraut, kann auch die klassische Methode per Inserat versuchen. Ob in der Tageszeitung oder online. Es gibt etliche Kleinanzeigenblätter oder Onlineplattformen zum Thema Kleinanzeigen, bei denen man sein Gesuch kostenlos aufgeben kann. Mit einigen Beispielbildern und einem Link zur eigenen Homepage und/oder seiner Telefonnummer macht man dann auch indirekt etwas Werbung für seine eigene Arbeit.

  5. Online Portale für Fotomodelle

    Gezielt auf die Suche nach Fotomodellen, ob nun Amateur oder Profi, kann man sich in diversen Modelingportalen machen. Als erstes wäre da die Model-Kartei zu nennen, die in Deutschland wohl die größte Plattform für Fotomodelle und Fotografen ist. Weitere Portale sind zum Beispiel Stylished und die Fotocommunity.
    Bei allen Portalen muss man Mitglied werden, um auf einen erweiterten Funktionsumfang zurückgreifen zu können.

  6. Fotomodelle in sozialen Medien

    Facebook bietet eine schier unendliche Zahl von sogenannten Gruppen und Seiten, in denen man auch als Fotoproduzent schnell fündig werden kann. Zum einen kann man in Gruppen zum Thema Fotomodels fündig werden, aber auch Seiten zu Nebenjobs können eine gute Wahl sein, gerade auch dann, wenn man Amateurmodelle sucht. Wenn man bei Facebook ist, kann man dort meistens auf Klick oder nach Authentifizierung durch einen Gruppenmoderator Mitglied werden und seine Suchanfragen platzieren. Natürlich ist auch der umgekehrte Weg möglich, indem man auf Suchanfragen von Modellen reagiert.

    Wenn man seine eigene Suchanfrage aufgibt, sollte man Anforderungen so genau wie möglich definieren. Dadurch werden von Anfang an Missverständnisse vermieden. Gleichzeitig signalisiert man dadurch auch eine gewisse Professionalität. Die folgenden Anforderungen dürfen auf keinen Fall fehlen, damit man geeignete Fotomodelle findet:

    – Der Ort und die Location des Shootings
    – Das genaue Datum oder ein anvisierter Zeitraum
    – Die Art der Vergütung
    – Alter, Geschlecht, Größe, Haarfarbe- und länge, Figur, Konfektionsgröße
    – Weitere Anforderungen wie Kleidung, MakeUp, Catering, Requisiten etc.pp.

  7. Modelagenturen

    Die Anfrage bei einer Modelagentur macht sich bezahlt, wenn man keine Zeit oder Lust hat, selbst geeignete Fotomodelle zu suchen. Oft sind auch viele wirklich hübsche Frauen und Männer professionelle Fotomodelle, die man in den öffentlichen Portalen gar nicht findet, weil sie bei einer Agentur exklusiv unter Vertrag stehen.

  8. Eigene Fotomodelle Castings

    Zum Thema Casting habe ich bereits einen ausführlichen Beitrag geschrieben. Ich empfehle jedem, der sich halbwegs professionell mit der Menschenfotografie befasst, sich einen eigenen Fotomodelle-Katalog aus seinen Castings anzulegen. So verfüge ich inzwischen über einen Pool von über 150 Modellen und kann schon sehr gezielte Anfragen starten…

Microstock – Umsatz 1. Halbjahr 2016

Anfang des Jahres 2015 entschloss ich mich, einen Teil meiner Zeit gezielt der Stockfotografie zu widmen. Ich wusste da aber noch nicht, in welche Richtung sich mein Microstock Umsatz überhaupt entwickeln sollte. In den ersten Monaten waren es nur zweistellige Beträge. Binnen eines halben Jahres verdiente ich mir aber dann doch schon stolze €422,99. Wie sich der Verdienst mit Microstock im Laufe des gesamten Jahres 2015 entwickelte, kannst Du in diesem Beitrag nachlesen.

Microstock Umsatz Entwicklung 1. Halbjahr 2016

Weiterlesen

Bilder retten mit PhotoRec

Bilder retten wenn die Speicherkarte nicht mehr lesbar ist

Für mich das beste Datenrettungsprogramm zum Bilder retten

Ich gönne es wirklich niemandem. Das Gefühl der Ohnmacht, wenn man seine frischen Fotos von der Speicherkarte auslesen will und der Computer die Karte nicht erkennt oder nicht auslesen kann. Ein Fehlerhaftes Dateisystem oder beschädigte Cluster des Mediums sind oft die Ursache. Zurück in den Fotoapparat gesteckt, sind keine Daten mehr erkennbar. Auch die Vorschaubilder sind plötzlich weg. Wie kann man nun noch seine Bilder retten?

Weiterlesen

Gastbeitrag vom Foodfotografie-Profi

Saftiger frischer Hamburger mit Rindfleisch Fikadelle, Cheddarkäse, Tomaten, Knoblauchsoße und Rucola.

Bild Nr. 1

Nach meinem ersten Gehversuch in Sachen Foodfotografie hatte ich das Glück, an einen echten Profi in Sachen Foodfotografie zu geraten, den Gourmetkoch und Foodfotograf Jan Wischnewski. Wir diskutierten schon vorher einige Mal in einer Gruppe bei Facebook. Ich bat Jan um eine kontruktive Kritik zu meinen Foodfotografien mit einem Hamburger, den ich selbst zubereitet und vor dem Verspeisen auf dem Balkon fotografiert hatte.

Ganz besonders hat mir die Anleitung gefallen, mit der man in Photoshop von einmal „nachbraten“ kann.

Weiterlesen

Geld verdienen mit Stockfotos Foto-Locations

In diesem Beitrag gehe ich einmal auf ein sehr interessantes Thema ein: das Suchen und Finden von Foto-Locations. Gemeint sind für die Umsetzung eines Shootings geeignete Orte. Unterschieden werden Foto-Locations in öffentliche und nicht öffentliche, sowie in Interieure und Exterieure. Bei den öffentlichen Locations bewegt man sich oft in einer Art kreativer Grauzone. Speziell dann, wenn Teile urbaner Strukturen wiedererkennbare Teile der Bildaufnahmen sind. Dies macht im Vorfelde einen bürokratischen Schritt notwendig. Ich spreche hier von einer

Weiterlesen

Foodfotografie – Ein erster Versuch

Foodfotografie

Mir läuft jedes Mal das Wasser im Mund zusammen, wenn ich mir die schöne Foodfotografie in den Magazinen und Kochbüchern ansehe.

Saftiger frischer Hamburger mit Rindfleisch Fikadelle, Cheddarkäse, Tomaten, Knoblauchsoße und Rucola.

Ein saftiger Hamburger mit Rucolasalat, Cheddarkäse, Tomaten und leider etwas zu viel der leckeren Knoblauchsoße

Schon seit längerer Zeit reizte mich der Gedanke, die leckeren Sachen meines Speiseplans so lecker zu fotografieren. Im Grunde hat man dazu ja jedes Mal Gelegenheit, wenn man im Restaurant beim Mittagstisch sitzt. Oder wenn man sich zuhause etwas zubereitet. Nur hat man in den seltensten Fällen gerade dann die richtige Ausrüstung und das richtige Licht parat. Also muss man da gezielt heran gehen.

Weiterlesen

Geld verdienen mit eigenen Fotos bei Shutterstock

Geld verdienen mit eigenen Fotos bei Shutterstock

1000 Dollar verdient in einem Jahr mit ShutterstockNoch im vorherigen Beitrag, in dem ich eine kurzen Status Quo meines ersten Jahres bei und mit Shutterstock vorstellte, hatte ich erwähnt, dass ich die Umsatzgrenze von 1000 Dollar in diesem Monat knapp verfehlen werde. Aber nun habe ich es doch noch geschafft. Am 20.4.2016 war es soweit. Geld verdienen mit eigenen Fotos bei Shutterstock ist also nicht nur ein Traum, sondern ernsthaft Realität für mich geworden. Bis ich davon leben kann, wird es sicher noch einige Jahre dauern. Aber ich bin zuversichtlich, dass ich es irgendwann schaffe.

Für diejenigen, die behaupten, dass der Einstieg ins Business mit Microstock nicht lohnt, möchte ich an dieser Stelle noch einmal betonen, was auch von vielen anderen Microstockern schon gesagt wurde, dass man gerade zu Anfang einen langen Atem braucht. Aber selbst wenn man es nicht professionell betreibt, sind 1000 Dollar eine Menge Geld, für das man sich zum Beispiel neues Fotoequipment kaufen oder in Urlaub fliegen kann…

Merken

Merken

Ein Jahr Shutterstock

Im April 2015 hatte ich die Aufnahmeprüfung bei Shutterstock bestanden. (Anm.: damals mußten noch 7 Bilder von 10 den Anforderungen der Bildprüfer entsprechen). Und am 7.4.2015 hatte ich dann auch gleich meine ersten vier Verkäufe, die mir $1.00 einbrachten. Insgesamt verdiente ich dort im April 2015 $23.19 bzw. nach Umrechnung €21,80. Zum Vergleich: im April 2016 hatte ich bereits am 11. Tag $24.30 / €21,28 erwirtschaftet.

Erwirtschaftete Erträge bei Shutterstock im Jahre 2015

Shutterstock Umsätze April 2015

Erwirtschaftete Erträge bei Shutterstock im Jahre 2016

Shutterstock Umsätze bis 11.4.2016

In der Umsatzübersicht 2016 sind zudem auch die aktuellen Einkünfte aufgeführt, die ich binnen eines Jahres erwirtschaftet habe. Die $1,000-Marke werde ich im April voraussichtlich knapp verfehlen. Aber dennoch finde ich, dass diese Entwicklung mehr als positiv ausfällt und sich der Einstieg bei Shutterstock gelohnt hat.

Neben Fotolia war Shutterstock die zweite Microstockagentur, bei der ich meine Bilder anbot. In recht kurzer Zeit zeigte sich, dass dies eine gute Entscheidung war, denn beide Agenturen liefern seit jeher zusammen etwa 90% meines Umsatzes.

Das besondere bei Shutterstock ist die Vielfalt der Lizenzen. Shutterstock bietet seinen Kunden auch sogenannte „Single-Downloads“ an, sodaß diese sich ein spezielles einzelnes Bild kaufen können, ohne dafür ein Abonnement abschließen zu müssen. Verkäufe, die als Single-Download umgesetzt werden, sind auch für den Bildlieferanten sehr lukrativ. So ein Verkauf eines einzelnen Bildes kann schnell mal $100.00 Provision einbringen.

Die genaue Entwicklung meiner Umsätze im ersten Jahr Microstock habe ich in diesem Beitrag detailliert zusammengestellt. Ich bin gespannt, wie sich der April insgesamt entwickeln wird.

Footage Cafeteria

Während einer Fotoproduktion in einer Konditorei habe ich probeweise mal eine kleine Filmsequenz aufgenommen um zu testen, ob die Bildqualität meiner 5D Mk II ausreichend für die gezielte Produktion von Footage ist. Ich hatte die Kamera nur auf meinem Monopod befestigt, weshalb die Kameraführung nicht gerade professionell ausfällt. Aber ich denke trotzdem, dass der Filmschnippsel eine gewisse Atmosphäre transportiert und sich das Ergebnis sehen lassen kann.

Chancenblick

Kurzmitteilung

Weinender Mann neben seinem ausgebrannten Auto

Chancenblick hat man, so sagt man im Management oft, wenn man ein gewisses Gespür für lukrative Geschäfte hat. Dies läßt sich natürlich auch auf die Stockfotografie übertragen.

Vorgestern sah ich auf dem Weg zur Post ein Auto mit ausgebranntem Motor an der Straße stehen. Da fiel mir gleich ein tolles Motiv ein. Also ging ich nochmal schnell zurück, um Kamera, Stativ und Funkauslöser zu holen. Kurz das Motiv eingemessen, Jacke aus, mich ans Auto gesetzt und eine entsprechende Pose gemacht. Vielleicht ein tolles Motiv für Autoversicherungen?