Stockfotografie 2021

Blick über die Schulter eines Fotografen auf einen Fotoapparat

Wohin wird die Reise der Stockfotografie 2021 gehen? Ganz besonders in Sachen Microstock zeichnet sich ja schon seit geraumer Zeit eine ernstzunehmende Krise ab. Hauptsächlich verursacht durch die großen Bildverschenkungsplattformen, wie ich sie immer nenne. Hinzu kommen noch die massiven Änderungen der Vergütungspolitik bei Shutterstock und vielen Nachzüglern, sowie einige weitere Gratiskollektionen.

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Shutterstock Rezension

€1.891,23 hat mir Shutterstock im Jahre 2019 an Umsätzen beschert

Unabhängig davon, dass Shutterstock mich im letzten Jahr wirklich in mehrfacher Hinsicht überraschte, möchte ich mich in diesem Beitrag mal daran wagen, eine Rezension dieser Microstockagentur zusammen zu stellen.

Seit 2003 gibt es Shutterstock schon und wie es scheint, haben die Herrschaften im Management bis jetzt vieles richtig gemacht. Auch wenn es in der Vergangenheit mehrfach und genügend Gründe gegeben hat, auf dieses börsennotierte Unternehmen böse zu sein. Eines steht fest: Shutterstock gehört zu den größten drei Microstockagenturen der Welt. Wer hier seine Bilder verkauft, erreicht eine weltweite Klientél.

Wenn Du Dich gleich mal bei Shutterstock anmelden möchtest, klicke bitte diesen Affiliate-Link. Dir entstehen dadurch keine Kosten.

Im April 2015 hatte ich die Aufnahmeprüfung bei Shutterstock bestanden. Fortan lud ich meine Bilder dort ebenfalls hoch. Damals gab es bei Fotolia noch die Möglichkeit, Bilder teilexklusiv anzubieten. Deshalb hatte ich bei Shutterstock immer einige hundert Bilder weniger im Portfolio. Wider Erwarten ging es dann auch schon am ersten Tag mit den Einnahmen los…

Monatliche Erträge Microstock 2015

Shutterstock machte mir von Anfang an Spass

Was kann man bei Shutterstock verdienen?

Vor dem Juni 2020 konnte man bei Shutterstock noch nach der alten Staffelung verdienen, bei der die Höhe der Vergütung in vier Stufen eingeteilt war, die sich an den insgesamt erzielten Umsätzen orientieren. Diese Vergütungsumsätze waren in die Etappen 0-500$, 500-3.000$, 3.000-10.000$, sowie über 10.000$ gestaffelt. In der nachfolgenden Tabelle sind die einzelnen Höhen der Vergütungen aufgeschlüsselt:

Die alte Vergütungsstruktur bei Shutterstock

Diese Zeiten sind seit Juni 2020 vorbei. Ich hatte hierzu schon einen kurzen Beitrag geschrieben. Das neue Vergütungssystem bei Shutterstock wird nun jeweils zum Anfang des Jahres auf Null gestellt. Und alle Lieferanten fangen von Neuem mit der Umsatzrally an. Besonders für Anfänger dürfte dies eher demotivierend sein.

Die neue Vergütungsstruktur bei Shutterstock sieht folgendermaßen aus:

Bildverkäufe:

  1. Stufe = bis zu 100 Verkäufe = 15% Anteil je Lizenzverkauf
  2. Stufe = 101 – 250 Verkäufe = 20 %
  3. Stufe = 251 – 500 Verkäufe =  25%
  4. Stufe = 501 – 2500 Verkäufe = 30%
  5. Stufe = 2501 – 25000 Verkäufe = 35%
  6. Stufe = über 25000 Verkäufe =  40%

Footage:

  1. Stufe = bis zu 10 Verkäufe = 15% Anteil je Lizenzverkauf
  2. Stufe = 11 – 50 Verkäufe = 20 %
  3. Stufe = 51 – 250 Verkäufe =  25%
  4. Stufe = 251 – 5000 Verkäufe = 30%
  5. Stufe = 5001 – 25000 Verkäufe = 35%
  6. Stufe = über 25000 Verkäufe =  40%

Für mich bedeutet das wohl, dass ich meine bisherigen Einkünfte nicht annähernd mehr erreichen werde. Wie sich meine Umsätze nach dem „Reset“ nun im Jahre 2021 entwickeln, bleibt abzuwarten. Besonders optimistisch bin ich nicht. Mir fehlt ehrlich gesagt auch die Motivation, meine guten Bilder zu verschenken.

Unkomplizierter Upload

Der Upload läuft bei Shutterstock ohne großartige Hürden. Alle Anforderungen werden natürlich ausführlich in der Hilfe dokumentiert. Aber im Grunde genommen läuft alles intuitiv.

Bilder können direkt über die Website hochgeladen und eingestellt werden. Footage muss per FTP-Client hochgeladen werden. Dies erfolgt einfach mittels Benutzernamen und Passwort.

Beim Einstellen der Bilder schlägt Shutterstock zusätzliche Schlagworte vor. Zusätzlich kann man von einem kostenlosen Keyword-Tool Gebrauch machen. Hier reicht es, sich aus dem vorhandenen Bestand mindestens drei Bilder auszuwählen, und im Handumdrehen werden einem eine Auswahl der relevantesten Schlagworte, sowie weitere Optionen, die auch gut ins Thema passen können, vorgeschlagen. Ich nutze dieses Tool nicht allzu oft, aber wenn ich mal nicht weiter wusste, hat es mir immer gut geholfen.

Anschließend kann man seinem Bild zwei Kategorien zuordnen. Eine ist Pflicht, die zweite optional. Zusätzlich ist es möglich, eine Ortsangabe zu machen (Betaphase).

Das Backend zum Bildupload bei Shutterstock

Sofern es sich bei den einzureichenden Dateien nicht um Bilder oder Videos zur redaktionellen Nutzung handelt, sind für erkennbare Personen und Eigentum entsprechende Freigaben anzufügen. Handelt es sich um Inhalte für Erwachsene (Nacktheit oder freizügige Schlagworte) muss das abgebildete Model mindestens 18 Jahre alt und mit Portrait und Personalausweis auf der Modelfreigabe abgebildet sein.

Die Dauer für die Bildprüfung ist mit bis zu fünf Tagen angegeben. Bei mir dauert Annahme normaler Stockfotos in der Regel nicht länger als 24 Stunden, und meine Quote der Dateien, die durchkommen, liegt derzeit bei etwa 95%. Shutterstock setzt hier inwischen auf vollautomatische künstliche Intelligenz. Leider gibt es hierzu Abzüge in der B-Note, weil es auch viele Falschinterpretationen gibt und beispielsweise zusammen hängende Bildserien nicht als solche erkannt werden.
Footage wird bei mir binnen 3-5 Tagen geprüft. Zu Vektoren habe ich leider keine Informationen bzw. eigene Erfahrungswerte.

Der Katalogmanager

Das Herzstück der Administration für Bildlieferanten bei Shutterstock ist meines Erachtens der Katalogmanager. Hier laufen Organisation, Bearbeitung und Auswertung in übersichtlicher Form zusammen.

  1. Sets anlegen für die Übersicht
    Man kann seine Bilder bei Shutterstock in Sets organisieren. Wird ein Bild aus dieser Sammlung dem Bildkäufer angezeigt, erscheinen weitere Bilder daraus unterhalb der Anzeigeseite im Frontend. So können Kunden auch gleich sehen, was Du noch im Angebot hast.
  2. Bilddaten nachbearbeiten
    Im Katalogmanager hat man zudem die Möglichkeit, die Daten seiner Bilder nachzubearbeiten. Die Beschreibung kann genauso geändert werden, wie die Schlagworte und die Kategorien. Nach einer Änderung werden die Bilder allerdings wieder neu eingegliedert und eventuelle gute Rankings verliert man dann wieder.
  3. Statistiken
    Ebenfalls sehr hilfreich sind die Insights (Einsichten) bei Shutterstock. Hier sind es besonders die Top-Performer, die Dir Aufschluss darüber geben, welche Deiner besonders erfolgreich sind und mit welchen Schlagworten bevorzugt nach ihnen gesucht wurde. So weißt Du schnell, was gefragt ist, und wo Du nachliefern solltest.

Fazit

Shutterstock war viele Jahre für mich, nach Fotolia, der große Sympathieträger in Sachen Microstock. Besonders, nachdem Adobe Fotolia übernahm, habe ich Shutterstock eine zeitlang sehr liebgewonnen, wenn man das so sagen kann. Doch Adobe hat viele Punkte wieder wettgemacht. Und spätestens seit der radikalen Kürzung der Vergütungen, hat der einstige Microstock-Pionier viel an Sympathie verloren bei mir. Besonders wenn man sich anschaut, wie sich das Management gegenüber den Aktionären präsentiert, wird einem als Bildlieferant klar, dass man komplett ausgenutzt wird. Aber das ist meines Erachtens auch ein allgemeines Problem, das dem gesamten Microstockmarkt anhaftet. Bei gesünderen Vergütungsstrukturen mag das Prinzip der Kostendeckung und Ertragssteigerung durch Mehrfachverkäufe wohl noch aufgehen. Bei Shutterstock wohl nur für einige wenige große und sehr hochwertig produzierende Anbieter.

Alle Jahre wieder – Meine Microstock Umsätze 2020

Wie auch in den Jahren davor nutze ich die ruhigen Tage zwischen Weihnachten und Neujahr für die Auswertung meiner Microstock Umsätze. Das Jahr 2020 war ja geprägt von vielen Höhen und Tiefen. Ich halte es so, dass ich bei Stagnation gern auch mal über den Tellerrand hinaus schaue, um mich gegebenenfalls umzuorientieren. Das letzte Jahr war denn auch von einigen Veränderungen bei mir geprägt. Sowohl geschäftlich als auch privat und persönlich.

Meine Microstock Umsätze aus den Jahren 2015 bis 2019

Am Anfang des Jahres sah es noch ganz rosig aus. Ich stand in den ersten Verhandlungen mit zwei meiner Dauerkunden im Automotive-Sektor. Und die ersten Lastminute-Anfragen zu Hochzeiten kamen auch schon rein. Am Jahresanfang eigentlich normal, dass es etwas hektischer zu geht bei mir. Viel Reiserei innerhalb Tschechiens, Deutschland und Österreich. Und ganz nebenbei entwickelte sich eine bedrohliche Pandemie aus China namens COVID-19, die wider Erwarten dann auch in Europa sehr schnell Einzug erhielt. Und spätestens als die Infektions- und Todeszahlen in der Alpenregion ins schier Unendliche schossen war allen klar, dass was passieren musste.

Für mich bedeute das fast von einem auf den anderen Tag, dass die Budgets im Marketing reduziert und die Verhandlungen bis auf weiteres eingestellt wurden. Als dann die ersten Länder Lockdowns anordneten, wurden auch Hochzeitstermine und Reservierungen aus dem Vorjahr gecancelt. Und so ging es dann auch erstmal weiter. Zumindest in Deutschland und später auch in Österreich.

Enfant terrible Shutterstock

Im Juni 2020 kam dann der zweite Knaller des Jahres. Shutterstock kündigte an, dass sich zukünftig die Vergütungsstruktur für Bildlieferanten massiv ändern wird. War die Höhe der Vergütung bisher vom generierten Gesamtumsatz abhängig, so wird ab 2021 und fortan ebenfalls zum Jahresanfang alles auf Null gestellt, und die prozentuale Verteilung der Anteile beginnt von Neuem. Weltweit hat dies zu erheblichen Protesten in der Szene der Microstock-Lieferanten geführt, und viele haben ihre Lieferungen aus Protest eingestellt. Einige sowohl Bilder als auch Footage, andere nur Footage. Ich habe mich entschlossen, nur noch einige wenige Bilder hochzuladen bei Shutterstock. Nachdem ich das erste Mal nur noch $2,31 für eine Videosequenz bekam, die vorher mehr als das Zwanzigfache generierte, stellte ich meine Lieferungen für Footage bei Shutterstock komplett ein. Sofern sich an der Vergütung nichts ändern wird bei Shutterstock, werde ich mich mit der Belieferung weiterhin zurückhalten. Hier und da mal ein paar B-Klasse-Fotos vielleicht. Mehr Zeit, sich anderen Agenturen zu widmen.

Bildverschenkungsplattformen Unsplash und Co.

Plattformen wie Unsplash, Pixabay und so weiter sind vom Prinzip eine tolle Idee, um Fotografen die Möglichkeit zu geben, ihre Bilder einer breiten Öffentlichkeit zu präsentieren. Und natürlich kann niemand niemandem vorschreiben, dass er für die eigene Arbeit Geld nehmen soll. Und so erfreuen sich diese Plattformen auch sehr großer Beliebtheit bei Bloggern und Redakteuren weltweit. Sehr zum Leidwesen der Microstock Bildlieferanten, die ohnehin schon verschwindend geringe Anteile an den vertriebenen Lizenzen bei den Microstockagenturen verdienen. Ich denke mal, dass sich dieser Trend ebenfalls auf meine Microstock Umsätze ausgewirkt hat.

Stockfotografie eBook

Das unerwartet hohe Kontingent an „gewonnener“ Freizeit nutzte ich bis Ende Mai dazu, meine bisherigen Erfahrungen mit der Stockfotografie niederzuschreiben und in Form eines eBooks zu veröffentlichen. Es kann einfach als PDF heruntergeladen und ausgedruckt oder mittels Konverter natürlich auch auf diversen Readern gelesen werden. Als Bonus gibt es noch meine TOP10-Tipps für den Erfolg in der Stockfotografie dazu. Außerdem kannst Du Dir noch ein weiteres Bonus-eBook herunterladen, das meine 10 schlimmsten Fehler in der Stockfotografie beschreibt, damit Du nicht die gleichen Fehler machst wie ich zu Anfang.

Ich habe das eBook bisweilen nur im Stockfotoforum propagiert und auf meiner Facebookseite. Vielleicht mache ich demnächst nochmal eine kleine Kampagne in den sozialen Medien. Die Erträge können sich sehen lassen. Ich danke an dieser Stelle für die Treue vieler meiner Leser/-innen und Blogbesucher/-innen. Vielen Dank für Euer Feedback.

Meine Microstock Umsätze 2020

Nun aber endlich zu den Ergebnissen, die im Vergleich zu den Vorjahren – wie zu erwarten war – wesentlich magerer ausgefallen sind.

AdobeStock 1.453,81 € / im Jahre 2019 1.718,27 (-246,46 €)
Shutterstock 1.177,13 € / im Jahre 2019 1.891,23 (-714,10 €)
iStock 256,54 € / im Jahre 2019 333,44 (-76,90 €)
Depositphotos 85,02 € / im Jahre 2019 105,67 (-20,65 €)
Dreamstime 33,26 € / im Jahre 2019 52,85 (-19,59 €)
123RF 30,85 € / im Jahre 2019 47,77 (-30,85 €)

Die Agenturen Alamy, Colourbox, CrushPixel, EyeEm und POND5 habe ich nicht mit aufgeführt. Die dort generierten Umsätze beeinflussen das Gesamtergebnis nur geringfügig.

Insgesamt betrugen meine Microstock Umsätze 2020 also 3.036,61 EUR. Das sind 1.304,92 EUR, also 30% weniger als im Vorjahr. Meine monatlichen Einnahmen schrumpften von 369,71 Euro im Vorjahr auf nunmehr 253,05 Euro. Das sind stolze 116,66 Euro weniger pro Monat. Einbußen, die sich in der Tat bemerkbar machen können.

Wie wird das Jahr 2021 werden?

Anlässlich der jüngsten Entwicklungen auf dem Markt denke ich, dass sich die Situation in Sachen Microstock noch weiter verschlechtern wird. Um in der Topliga mitzuspielen, muss man dauerhaft und viel erstklassiges Bildmaterial liefern. Als Einzelkämpfer ist das nur einigen wenigen vorbehalten. Vorwiegend denen, die in der Pionierzeit mit am Start waren und heute entsprechende Portfolios und daraus resultierende Rankings vorweisen können. Inwieweit das der oder die Einzelne mitmachen will oder kann, muss jede/r für sich selbst entscheiden.

Mein Testballon flog im Jahre 2015 recht gut davon und hat sich immerhin fünf Jahre lang auf gleichbleibender Flughöhe befunden. Jetzt gab es den ersten massiven „Absacker“. Ich vermute,  dass das erst der Anfang einer stetig weiter fallenden Kurve sein wird.

Um die Kosten gering zu halten, reduziere ich die Arbeit mit Models und konzentriere mich nun weiter auf Bildkompositionen und Konzeptbilder. Ich denke, dass ich auch in Sachen Flatlays und Foodfotografie noch einiges umsetzen werde. Wie viel es am Ende sein wird, sehen wir dann im Dezember.

Zum Glück gibt es noch viele andere Möglichkeiten, als Fotograf Geld zu verdienen. Und so kann man Verluste wie diese dann gut abfedern.

Hier nochmal meine Auswertungen der Microstock Umsätze aus den Vorjahren im Überblick

 

Alleinstellungsmerkmal auf dem Microstockmarkt entwickeln?

Mann schaut mit dem rechten Auge in ein Papprohr das er mit seiner rechten Hand festhält

Der Microstockmarkt ist nur einer von vielen Märkten, die sich stetig wandeln. Veränderung ist der progressive Motor der Wirtschaft. Davor können wir alle nicht weglaufen. Allerdings verändert sich der Markt in letzter Zeit in einer sehr rasanten Art und Weise. Und vorallem diejenigen, die allein von der Medienproduktion leben, trifft es derzeit hart. Nicht erst seit COVID-19. In diesem Beitrag möchte ich mal gedanklich etwas abschweifen und versuchen zu erörtern, wie sich der Microstockmarkt in absehbarer Zeit verändern wird.

Ich beobachte schon seit längerer Zeit ein Phänomen der Onlinebusinesskultur, das viele wirtschaftlich ausgebildete Kaufleute in den Wahnsinn treibt. Es ist die komplett andere, meines Erachtens falsche Denkweise vieler Händler/Anbieter. Statt sich den Markt der Nachfrager einfach zu teilen und so für stabile Preise zu sorgen, geht es vielen – vermutlich unzureichend wirtschaftlich denkenden – darum, die Konkurrenz zu unterbieten. Koste es, was es wolle. Zur Not wird auch die eigene Pleite in Kauf genommen. So gehen immer mehr Händler vor die Hunde. Doch es kommen immer wieder neue Goldgräber, die ihre Chance nutzen wollen. Entsprechend langwierig ist dieser Kampf. Sieger werden nur diejenigen sein, die einen „langen Atem“ haben und solche, die ABSOLUTE UNIQUE sind. Im Onlinehandel kann man bei gleichen Produkten ja erstmal nicht viel machen. Aber mit Mehrwert. Das kann die Videoaufbauanleitung für das Möbel sein oder prima Rezepte, die man mit dem neuen Küchengerät umsetzen kann. Je mehr man seinem Kunden entgegenkommt, ihn bzw. sie wertschätzt, desto wahrscheinlicher ist auch die Abschlussquote.

Was bedeutet das für den Microstockmarkt?

Sich ein Alleinstellungsmerkmal auf dem Microstockmarkt zu erarbeiten, ist ja vom Prinzip her leicht nachvollziehbar. Man braucht ja lediglich nur solche Sachen anbieten, die andere nicht haben. Oder solche, die sich zumindest in der Darstellungsform unterscheiden. Im Fachjargon spricht man hier oft auch von einer Nische, die man sich suchen muss. Bei mir sind es in letzter Zeit vor allem Fotomontagen sogenannter Rollingshots. Also Motive, die eine gewisse Dynamik zeigen. Zum Beispiel Motorradfahrer, Skifahrer, Skater usw. Ich bin sicher noch nicht so weit wie zum Beispiel Lasse Behnke, aber mit jedem Motiv entwickelt man sich ja auch weiter.

Eine Bildkomposition von mir

Die wenigsten Stockfotografen bieten ihr Bildmaterial ja exklusiv oder teilexklusiv bei einer einzigen Agentur an. Mit dem Vorteil der weitaus höheren Vergütung. Auch Macrostockagenturen bieten höhere Vergütungen. Und das dort verfügbare Bildmaterial ist in den meisten Fällen von höherer Qualität als das bei Microstock. Hier findet Alleinstellung also tagtäglich statt. Und die Klientél dieser Agenturen fragt diese Einzigartigkeit auch nach.

Noch ein Gedankensprung von mir: eine weitere Möglichkeit, sich eine gewisse Exklusivität zu konstruieren ist die, jeder Agentur tatsächlich unterschiedliche Bilder zu liefern. Somit würde es auch in den Suchmaschinen keine Duplikate geben. Und somit könnte die Wertigkeit und die Attraktivität dieser Unikate ebenfalls zunehmen.

Bei vielen Hobbyfotografen dürften sich bei der Suche nach der richtigen Nische wohl aber einige Schwierigkeiten ergeben. Denn gerade die Masse der nebenbei geschossenen Schnappschüsse macht einen erheblichen Teil der Bilder aus, die es in jeglicher Form auf dem Microstockmarkt gibt. Wer sich also nicht ernsthaft mit seinem Bildmaterial auseinandersetzt, wird auf Kurz oder Lang wahrscheinlich immer weniger auf dem Microstockmarkt verdienen können.

Einige Ideen für Nischen auf dem Microstockmarkt könnten sein:

  • Flat Lay Fashion (ca. 340.000 Bilder bei Shutterstock, 242.000 bei AdobeStock)
  • Retro computer (ca. 73.000 Fotos bei Shutterstock, 196.000 bei Adobe)
  • Studio flash (ca. 42.000 Fotos bei Shutterstock, 54.000 bei Adobe)

In unregelmäßigen Abständen stöbere ich einfach mal in der Suche der Stockseiten und notiere mir ggf. die Ergebnisse, um dort entsprechend nachzulegen. Meine Vorgehensweise zur Inspiration hab ich auch in meinem eBook Erfolgreich Fotos verkaufen und Geld verdienen mit Stockfotografie ausführlich beschrieben. Es ist eigentlich gar nicht so schwer, wenn man sich der Sache wirklich engagiert widmet.

Eine kleine unscheinbare App namens Stocked vom Entwickler Jarjarbits* ruft aus mehreren Quellen die aktuellen Suchanfragen ab und stellt sie im Stream, im 24h-Modus und im Wochenüberblick dar. Die Agenturen, die die Daten zur Verfügung stellen sind Stocksy, Shutterstock, 123RF, Crestock, Alamy und Dreamstime. Manchmal wundere ich mich doch, was gerade alles gesucht wird. Schau einfach mal im Google Playstore nach. Ob es sie auch fürs iPhone gibt, weiß ich nicht.

Auch wenn viele behaupten, mit erotischen Motiven könne man auf dem Microstockmarkt kein Geld verdienen. Das kann ich auch nach nunmehr fünf Jahren Stockfotografie nicht behaupten. Aber das muss jede/-r für sich selbst entscheiden. Unter meinen bestverkaufenden Sets bei Shutterstock liegt mein Erotik-Set auf Platz fünf. Darüber liegen bei mir die Sets Industrie, Gesundheit, Lifestyle und Bildung.

Wie denkst Du darüber? Versuchst Du ebenfalls, Dich mit einer gewissen Exklusivität am Microstockmarkt zu behaupten? Oder bietest Du vielleicht exklusiv an bei Westend, Stockfood, iStock? Ich freue mich über Deine Meinung und Stellungnahme 🙂

*: Der Entwickler Jarjarbits scheint die erwähnte App gerade aus dem Playstore genommen zu haben. Ich hoffe, dass das sich bald wieder ändert und habe bei ihm nachgefragt. Ich halte Euch auf dem Laufenden.

Mein Stockfotografie eBook ist da!

Es ist vollbracht!

Nach fünf Jahren als Bildlieferant für Microstock-Agenturen habe ich vor kurzem mein erstes eBook zum Thema Stockfotografie fertiggestellt. Für fortgeschrittene Fotografen und solche, die keine großen Leseratten sind, habe ich zusätzlich zwei kompakte Bonus eBook erstellt, in denen ich Euch einmal meine zehn größten Fehler und weiters meine zehn besten Tipps verrate.

Alle drei gibt es direkt zum Download, nur hier auf meinem Blog.

 

Shutterstock, was ist bei Dir los?

Hatte ich die Stockagentur* Shutterstock in vielen meiner vorherigen Beiträge meist ausgiebig gelobt für die außergewöhnliche Performance und die beispielhaft einfache Handhabung beim Workflow, so mache ich mir anläßlich der neuesten Entwicklungen bei Shutterstock schon etwas Sorgen.

Seit dem 1. Juni 2020 ist eine neue Vergütungsstruktur in Kraft getreten, die einen nie dagewesenen Unmut unter den Bildlieferanten ausgelöst hat. Proteste in den einschlägigen Foren, bei Facebook und vielen weiteren Gremien. Viele Contributoren stellten die Bildlieferung ein oder zumindest einen Teil ihres Portfolios. Ob und welche Auswirkungen dies auf das Management haben wird, steht jedoch noch in den Sternen.

Die neue Vergütungsstruktur bei Shutterstock sieht folgendermaßen aus:

Bildverkäufe:

  1. Stufe = bis zu 100 Verkäufe = 15% Anteil je Lizenzverkauf
  2. Stufe = 101 – 250 Verkäufe = 20 %
  3. Stufe = 251 – 500 Verkäufe =  25%
  4. Stufe = 501 – 2500 Verkäufe = 30%
  5. Stufe = 2501 – 25000 Verkäufe = 35%
  6. Stufe = über 25000 Verkäufe =  40%

Footage:

  1. Stufe = bis zu 10 Verkäufe = 15% Anteil je Lizenzverkauf
  2. Stufe = 11 – 50 Verkäufe = 20 %
  3. Stufe = 51 – 250 Verkäufe =  25%
  4. Stufe = 251 – 5000 Verkäufe = 30%
  5. Stufe = 5001 – 25000 Verkäufe = 35%
  6. Stufe = über 25000 Verkäufe =  40%

Davor sah es so aus:

Shutterstock Vergütungstabelle gültig bis 30. Mai 2020

Ich erinnere mich an ähnliche Proteste und Boycotte bei iStock, als diese ihre Bildlieferanten zum Teil mit Vergüntungen in Höhe von 0,0007 Dollar abspeisten und dies mit speziellen Marketingmaßnahmen begründeten. Hier sind auch viele komplett ausgestiegen. Ich habe mich damals auch dazu hinreißen lassen, mich der Moral zu unterwerfen und iStock mehr als ein Jahr nicht weirter beliefert. Trotzdem bekam ich weiterhin viele Dollars gutgeschrieben. Seit Anfang 2020 beliefere ich iStock wieder in unregelmaßigen Abständen.

Bei Shutterstock habe ich mein Portfolio auch nicht gelöscht, sondern vorerst lediglich die Lieferung eingestellt. Mit dem Ergebnis, dass ich im Juni 2020 keinerlei Einbußen am Umsatz hinnehmen musste. Im Gegenteil, der Juni wurde bis jetzt in diesem Jahr mein zweitbester Monat bei Shutterstock. Der Juli hingegen verlief bis jetzt schwächer als im Vorjahr, aber das kann auch mit dem üblichen Sommerloch zusammen hängen.

An meinem Entschluss, den Account bei Shutterstock nicht zu schließen oder meinen Dateibestand zu reduzieren, halte ich erstmal fest. Ich denke, dass ich erst mit Ablauf der zweiten Jahreshälfte abschätzen kann, was die Zukunft bei Shutterstock bringt. Obwohl, richtig hart wird es wohl vermutlich erst ab dem 1. Januar 2021, nämlich dann, wenn alle Accounts auf Null gestellt werden und die Höhe der Vergütungen bei allen Bildlieferanten jeweils erst mit Überschreiten der neuen Mindestumsätze aufgestockt wird.

*: Affiliate-Link

Geld verdienen mit Shutterstock & Co

Mein neues Video bei Youtube zum Thema Geld verdienen mit Shutterstock & Co. habe ich heute veröffentlicht. Es geht im Wesentlichen um die Grundlagen, wie man mit der Fotografie von Menschen bei Stockagenturen Geld verdienen kann. Ich bespreche nicht nur die technischen Anforderungen, die Bildaussage und die Verschlagwortung, sondern gebe auch einige Tipps zum Workflow bei der Bildproduktion mit Menschen bzw. mit Modellen. Schau doch mal vorbei. Hier geht es zum Video.

Zusätzlich habe ich noch ein kleines Video erstellt, wie man bei Shutterstock Bilder einstellt und das Keyword-Tool vorteilhaft für sich nutzen kann.

Stockfotografie Buch

Kurzmitteilung

Zur Zeit arbeite ich mich Hochdruck an meinem Stockfotografie Buch. Es behandelt alle Bereiche, die für einen Fotografen wichtig sind, wenn er sich dem Thema Stockfotografie ernsthaft widmen möchte. Neben den Grundlagen beleuchte ich vorallem den Workflow von der Vorbereitung über die Produktion bishin zur Vermarktung. Außerdem spreche ich das Thema Footage, sowie Stockfotografie mit dem Smartphone an.

Mehr zu meinem Stockfotografie Buch dann in Kürze auf diesem Kanal 🙂

Geld verdienen als Fotograf

Geld verdienen wollen wir alle. Am liebsten viel und am liebsten mit einer Beschäftigung, die uns Spaß macht. Da liegt es natürlich nahe, auch mal der Frage nachzugehen, ob man nicht mit seinem Hobby Geld verdienen kann. Und weil wir hier auf einem Blog sind, das sich im Allgemeinen mit dem Thema Fotografie befasst, will ich heute mal beleuchten, wie das Geld verdienen als Fotograf außerhalb der Stockfotografie noch funktioniert. Und um die Sache noch etwas komplexer zu machen, berücksichtige ich zusätzlich auch noch die Filmerei, also die Videografie.

Erstmal anfangen…

Ob Du im Nebenerwerb als Fotograf Geld verdienst oder hauptberuflich, das ist vom Prinzip her erstmal egal. Für die ersten Gehversuche ist es aber ratsam, erst einmal neben seinem Hauptberuf einige Fotojobs anzunehmen. So kannst Du ohne Risiko testen, ob es sich dauerhaft und hauptberuflich für Dich lohnen würde. Welche Hürden es dabei gilt, zu überwinden, darauf gehe ich dann nochmal in einem weiteren Beitrag ein. Heute soll es erstmal „nur“ darum gehen, auf welche Arten man als Fotograf Geld verdienen kann.

Den seltenen Fall, in dem Künstler mit Fotografie Geld verdienen, lasse ich hier jetzt mal aus. Natürlich gibt es einige wenige Fotografen, die sich ihren Lebensunterhalt mit dem Ablichten von nackten Frauen an exklusiven Orten verdienen. Und natürlich träumen davon tausende andere Fotografen auch. Aber dazu fehlen mir ausreichend fundierte Kenntnisse, um Dir in dieser Richtung helfen zu können. Womit ich aber auch schon viel Geld verdient habe, ist die Organisation von Workshops, wo mehr oder weniger bekleidete Frauen fotografiert wurden. Doch dazu später mehr.

Hier noch einige Buchempfehlungen zum Thema Existenzgründung (es erfolgt eine umleitung zu Amazon):

Ein paar Dinge, die Dir bei der Suche nach Kunden sehr nützlich sein können, möchte ich Dir noch schnell vorab mit auf den Weg geben:

Erstelle eine Fotomappe Deiner Referenzen!

Stelle Dir eine Sammlung mit Deinen besten Bildern zusammen. Fünfzehn bis zwanzig Bilder sollten fürs erste reichen. Wenn Du mehr hast, macht es Sinn, die Mappe noch zu kategorisieren. Am einfachsten sind Bilder im Format DIN A4, die Du in Dokument-folien in einem Ringordner zusammen stellst. Diesen Ordner solltest Du fortan immer dabei haben, wenn Du neue Kunden ansprichst. Wenn Du es edler magst, kannst Du natürlich auch Fotobücher drucken.

Immer wenn ich irgendwo fotografiere, lege ich meine Bildermappe zur Ansicht aus. Ob ich in Firmen Portraits der Geschäftsführung mache oder auch wenn ich bei anderen Kollegen am Set assistiere. Es gibt immer jemanden, der gerade Zeit und Lust hat, sich meine Bilder anzusehen. Im Deckel der Mappe hab ich immer noch einige Flyer oder Visitenkarten. Das ist mein kleines Marketingpaket, das mich fast nichts kostet. Und es ist super effektiv. Inzwischen hab ich sogar zwei oder drei solcher Mappen im Auto. So hab ich meinen Lockvogel immer dabei. Und ehrlich: die Leute blättern lieber echte Fotos als mal schnell auf dem Smartphone eine Slideshow durch zu sehen…

Natürlich kannst Du Dir auch noch vorher eine Website mit WordPress erstellen, damit Deine potenziellen Kunden auch online sehen können, was Du drauf hast. Aber viel wichtiger als die Website und alle anderen Medien zur Selbstvermarktung sind die Aufträge. Das vergessen die meisten! Und darum geht es hier.

Differenziere Dich!

Hab keine Angst – oder viel besser: rede Dich nicht raus – dass überall und jede/-r heute fotografieren kann und der Markt tot ist. Heule auch nicht rum, wenn Du meinst, dass Leute mit Smartphones Dein Geschäft kaputt machen. Wenn Dich das beunruhigt, dann brauchst Du eigentlich gar nicht weiterlesen. Denn dann wird es bei Dir sowieso nichts mit dem Geld verdienen als Fotograf /-in.

Doch jetzt mal einige Beispiele, womit und wieviel Du verdienen kannst:

Familienfotografie: Babys, Kinder, Paare, Gruppen. Zuhause oder Outdoor.

Um in diesem Segment an Kunden zu kommen, geh am besten dorthin, wo Deine Kunden sich aufhalten. Auf Kinderspielplätzen kannst Du ohne Schwierigkeiten Eltern ansprechen. Zeig ihnen Deine Mappe, erkläre ihnen ein bißchen, wie und wo die Bilder entstanden sind. Das weckt Interesse und schafft Vertrauen.

Zum Beispiel kannst Du anbieten, die Familie zuhause oder an einem Lieblingsort zu fotografieren. Und wenn Du Dir beim Preis noch nicht sicher bist, dann kannst Du zum Beispiel sagen: Fotograf XY aus Z nimmt für ein solches Shooting 200€. Dafür fährt er zu seinen Kunden, fotografiert sie mindestens eine Stunde und bearbeitet dann noch zwei bis drei Stunden die Bilder. Da ist dann auch schon ein halber Tag rum.

Oder Du drehst den Spieß um und läßt die Kunden entscheiden, wieviel sie Dir für Deine Arbeit geben würden. Wenn Dir der Preis zusagt, sagst Du „Ja!“

Familienfotografen können aber auch in Kindergärten, Schulen, Jugendzentren oder in Sportvereinen gut verdienen. Für ein Portrait unserer Tochter in drei verschiedenen Ausschnitten (Ganzkörper, Oberkörper, Gesicht) und Formaten wie zum Beispiel Taschenkalender, Schlüsselanhänger, Schreibtischbilderrahmen, bezahlen wir 40€. Bei 30 Kindern in der Gruppe sind das 1.200€ Umsatz. Der Kindergarten hat fünf solcher Gruppen. Das sind dann 6.000€ Umsatz, die ein Familienfotograf da einfährt. Zeitaufwand ist hier etwa eine Woche. 20.000€ im Monat sollten drin sein. In der Vorweihnachtszeit läuft das natürlich besonders gut.

Produktfotograf für Onlineshops

Onlineshops brauchen andauernd neues Bildmaterial ihrer Produkte. Natürlich werden sehr viele Bilder schon direkt vom Hersteller oder Grosshändler geliefert. Aber auch in diesem Segment zählt oft die Originalität bzw. die Einzigartigkeit. Du solltest Deinem Kunden deshalb nahelegen, dass Du ihm die Möglichkeit bietest, sich Dank Deiner einzigartigen Bildsprache von der Konkurrenz abzusetzen und den Markt neu aufzumischen.

Potenzielle Kunden findest Du natürlich vorwiegend im Netz, also direkt in den Shops. Du siehst dann auch gleich, ob Du den gegenwärtigen Standard toppen kannst. Am besten, Du rufst kurz an, stellst Dich vor und fragst, ob Du dem Betreiber einige Beispielbilder von Dir schicken kannst.

Um reinzukommen, könntest Du zu Anfang auch ein Tauschgeschäft machen. Zum Beispiel kannst Du statt Geld auch einige Produkte als Honorar nehmen. So kommt der Händler gut dabei weg und Du kannst die Produkte, falls Du sie nicht selbst nutzt, weiter verkaufen.

Als Beispiel möchte ich hier mal Modefotos nennen. Am besten kommen natürlich Bilder rüber, bei denen die Kleidung von Modellen getragen wird. Potenzielle Käufer sehen dann gleich, wie der Artikel sitzt. Attraktive Modelle suggerieren zudem oft noch, dass man genauso schön wirkt, wenn man diese Kleidung kauft.

Kleidung am Model zu fotografieren, ist die Königsdisziplin. Aber hier läßt sich auch das meiste Geld verdienen. Mit einem Model kannst Du an einem zehnstündigen Shootingtag etwa 20 bis 30 verschiedene Outfits shooten. Von jedem Outfit sollten mindestens zehn verschiedene Motive entstehen. Details können bei entsprechender Auflösung in der Nachbearbeitung ausgeschnitten werden. Wenn es kleine Artikel sind, wie beispielsweise Unterwäsche oder Bademode, kann man auch mehr Outfits schaffen. Bei aufwändigen Roben und Anzügen etwas weniger. Pausen für Schminken, Umziehen, Essen, Trinken mit eingerechnet.

Als Beispiel aus der Praxis möchte ich mal ein Shooting für Damenwäsche für einen Grosshändler aus Flensburg erwähnen:

120 neue Artikel wurden mit 6 Models innerhalb zwei Shootingtagen verarbeitet. Das reine Fotografenhonorar betrug: 3.000€ brutto zzgl. Miete für Studio, Licht und Technik, sowie Assistenz.
Manchmal fordern Kunden auch noch Castings, Kontaktabzüge, Moodboards, diverse Requisiten oder Einrichtungsgegenstände etc. Je mehr Du in der Lage bist, für Deinen Kunden mit abzudecken, desto mehr Möglichkeiten hast Du, hier und da noch die Marge etwas zu dehnen.

Geld verdienen als Fotograf für Unternehmen

Je größer eine Firma ist, desto mehr gibt es dort zu fotografieren. Am Anfang stehen natürlich immer die Produkte und Dienstleistungen, gleich danach kommt das Personal, das glaubwürdig präsentiert werden will. In Fällen, wo das Bildmaterial nicht im Rahmen einer Marketingstrategie und vor gestalterischen Ansprüchen entsteht, ist es relativ einfach, gut und dauerhaft Geld zu verdienen.

Einige Firmen haben lediglich von der Führungsebene Bilder in der Datenbank, andere zeigen sich gern noch mit ihrem mittleren Management und auch Angestellten aus dem operativen Geschäft. Neben der Produktfotografie gibt es oft auch Showrooms oder Messestände, Präsentationsflächen und Veranstaltungen, PR-Maßnahmen, Pressebilder und Kampagnen, die entsprechend fotografisch dokumentiert werden müssen.

Bei Firmen arbeite ich in der Regel auf Basis von Stunden- und Tageshonoraren. Für die erste Stunde nehme ich 250€ und für jede Folgestunde 150€. Für die Nachbearbeitung und Retusche nehme ich zwischen 50 und 100€ pro Stunde.

Wie Du lernst, Deine Preise zu berechnen, erfährst Du auch in meinem Video auf Youtube. Schau einfach mal vorbei.

Als Beispiel nehme ich mal ein tschechisches Startup, dessen Führungsebene aus drei Herren besteht, die sich zum ersten Mal souverän im Anzug vorzeigen wollten. Mit jedem verbrachte ich etwa eine Stunde im Studio, vorher saßen sie jeweils noch eine halbe Stunde bei der Visagistin und warfen sich schick in Schale. Bis hierhin sind das vier Stunden á 150,-€ = 600,-€ Anschließend eine Stunde zum Preis von 50,-€ für die Sichtung und Selektierung der Bilder. Zwei weitere Stunden für die Nachbearbeitung in Lightroom, sowie eine Extrastunde für die Retusche von Hautunreinheiten und einer kleinen Schnittwunde vom Rasieren. Also nochmal drei Stunden á 100,-€. Insgesamt komme ich bei einem solchen Shooting auf ein Honorar von 950,-€ zzgl. An-/Abfahrt. Meine Preise sind inklusive Technik. Viele Kollegen berechnen hier nochmal zusätzliche Kosten für Licht- und Fototechnik extra.

Immobilienfotograf

Kein Markt ist so abwechslungsreich wie der Immobilienmarkt. Auch Projektentwickler und Bauträgerfirmen sind auf diesem Markt noch mit dabei. Generalunternehmer im Bauwesen könntest Du dabei genauso ansprechen wie Handwerksfirmen, die Bilder ihrer Referenzen benötigen. Bei den großen Maklern als Hausfotograf unter zu kommen, bedeutet nicht nur dauerhaft Einkommen zu generieren. Zwangsläufig beeinflußt man als Fotograf nachhaltig das visuelle Image des Maklers. Das ist eins der wichtigsten Argumente, das man auch anderen Kunden nahelegen sollte. Dass eine gewisse Kontinuität in der Qualität der Bildsprache langfristig das Image der Firma beeinflusst.

Da ich Bauzeichner bin, biete ich gern noch zusätzlich das komplette Aufmaß mitsamt einer Grundrißzeichnung an. Meist bin ich schon bei der Objektaufnahme dabei. So spart man sich viel Fahrerei und hat bei speziellen Fragen auch gleich alle Verantwortlichen vor Ort.

Die Bildreihen sortiere ich dann schon beim Fotografieren vor Ort entsprechend der Raumnummern im Grundriss in durchnummerierte Ordner. So kann der Kunde intuitiv nachvollziehen, welcher Raum wie aussieht und wo er innerhalb des Raumgefüges liegt. Wünscht der Kunde kein Aufmaß oder Grundriss, so schreibe ich den Raum oft auch einfach unten links in den Bildrand.

Neuerdings biete ich zusätzlich Immobilienfilme in unterschiedlichen Leistungspaketen an. Zum Beispiel den klassischen Durchgang durch eine Wohnung, von der Eingangstür, durch den Flur in die Küche, das Esszimmer und dann ins Wohnzimmer. Kurzer Blick durch die Balkontür nach Draußen, dann ins Schlafzimmer, Bad, Kinderzimmer etc. Und zum Schluß wieder zurück in den Flur und raus.

Wer es umfangreicher mag, bekommt noch einen Drohnenflug aus der Umgebung dazu. Einige Impressionen aus dem Betrieb des Maklers selbst. Den Text des Exposée’s als Voice-over. Oder ich begleite den Makler so, als ob er mich als potenziellen Kunden anspricht. In der Immobilienbranche geht Geld verdienen als Fotograf wirklich sehr gut.

Um bei Maklern reinzukommen, könntest Du beispielsweise Deine eigene Wohnung oder Dein Haus fotografieren bzw. filmen. Ein Thema, das hier wieder mit reinspielt, ist das so genannte Homestaging, also die optische Herrichtung der Räumlichkeiten. Einige Makler beschäftigen dazu eigene Mitarbeiter. Mit etwas Übung kann man das aber auch selbst schnell lernen, zumindest die Grundbegriffe und einige Tricks. Ich kann Dir hierzu das Buch von Iris Houghton empfehlen. Aber es gibt zu diesem Thema bei Amazon natürlich noch viele Beispiele mehr.

Fotografie Workshops

Es gibt Menschen, die ihr Wissen gern und gut an andere vermitteln. Dazu gehöre ich auch inzwischen. Und so biete ich von Zeit zu Zeit (ich gebe zu, ich könnte es etwas öfter und vielleicht auch regelmäßiger machen) Workshops an. Als Schwerpunkt habe ich bisweilen Glamour & Nudes gewählt. Also viel nackte Haus in reizenden Dessous und an ausgesuchten Orten. Hierzu suche ich mir geeignete Locations, Termine, Modelle, Visa/Styling, Outfits, Catering, Unterkünfte. Und wenn alles fest ist, kümmere ich mich um die Vermarktung.

Meine Workshops sind meistens Wochenendaktionen, wo die Fotografen am Freitag anreisen, am Samstag der Workshop läuft und am Sonntag wieder abgereist wird. Jeder teilnehmende Fotograf zahlt um die 1000,-€ inklusive Übernachtung und Frühstück zzgl. Anreise. Je nachdem, wie früh die Fotografen am Freitag anreisen, können sie sich die Models noch einzeln buchen. Am Tag des Workshops kommt dann auf zwei Fotografen ein Model. Meistens sind wir immer so 10 Personen insgesamt, also drei Modelle, sechs Fotografen und ich. Natürlich bekommen die Fotografen uneingeschränkte Modellfreigaben für die Vermarktung ihrer Bilder. Wichtig ist, dass Du Dir einen Haftungsausschluss unterschreiben läßt von allen Teilnehmern/-innen.

Hochzeitsfotograf

Geld verdienen als Hochzeitsfotograf ist natürlich auch noch eine Möglichkeit, und das machen auch sehr viele Fotografen. Inzwischen ist der Markt mit Leuten, die eine Hochzeit knipsen rappezappel voll. Auch hier zählt deshalb mehr denn je: gut sein reicht nicht. Du musst auf irgendeine Art auch besonders UND gut sein. Ich selbst biete meine Dienste auf www.hochzeitsfotograf.cz für Österreich und Deutschland an.

Zusätzlich zur reinen Fotoreportage biete ich nun ebenfalls die Anfertigung von Hochzeitsvideos an. Wenn man mit der Produktion im Schnittprogramm einigermaßen firm ist, ist der Zeitaufwand für die Produktion weitestgehend gleichzusetzen mit der Nachbearbeitung von Fotos.

Selbstverständlich habe ich auch auf Hochzeiten meine Fotomappe dabei. Zusätzlich lege ich noch ein paar Flyer und Visitenkarten von mir mit aus. Wenn man auf Standesämtern fotografiert, kann man meistens auch dort einige Exemplare in die Auslage oder in den Prospektständer tun. Weiterdenken hilft!

Mehr Wert bieten durch Mehrwert

Wann immer ich die Möglichkeit habe, meinem Kunden bei der Erfüllung seiner Wünsche behilflich zu sein, biete ich diese Services ebenfalls mit an. Mein Kunde hat dann ein(ig)e Sorge(n) weniger. Und ich kann mir noch etwas dazu verdienen. Hier mal einige Services, die ich meinen Kunden ebenfalls anbiete:

  • Modelcastings
  • Locationsuche
  • Licht und Effekte
  • Druck von Hintergründen
  • Kulissenbau
  • Visagisten und Maskenbildner
  • Stylisten
  • Bildbearbeitung und Retusche
  • Medienproduktion DTP

In Marketingkreisen sagt man zu diesem Prinzip Cross-Selling. Grob übersetzt könnte man dazu Querverkaufen sagen. Das Wort tritt es eigentlich schon ganz gut. Und meistens geht es auch viel einfacher, solche Nebenleistungen zusätzlich an den Mann bzw. an die Frau bringen, wenn man schon im Geschäft ist. Man muss lediglich den Mut haben, den Kunden dahin gehend anzusprechen.

Ich hoffe, ich konnte Dir mit diesem Beitrag aufzeigen, was es noch alles für Möglichkeiten gibt, wenn es ums Geld verdienen als Fotograf geht. Wenn Dir mein Beitrag gefallen hat, lass doch einfach einen Kommentar da für mich. Natürlich darfst Du diesen Beitrag auch sehr gern teilen.


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Geld verdienen mit Stockfotografie

Wenn man als Fotograf/-in anfängt, sich mit dem Gedanken an eine berufliche Selbstständigkeit anzufreunden, beginnt man zwangsläufig über alle möglichen Einnahmequellen nachzudenken. In vielen Branchen werden unter Fotografen hauptsächlich Spezialisten gebucht. Also zum Beispiel Foodfotografen, Architekturfotografen, Automobilfotografen und so weiter. Wenn man selbst aber noch in der Allroundphase ist, in der man am liebsten alles mögliche fotografiert, dann ist es oft besonders schwer, eine dauerhafte Einnahmequelle zu finden. Deshalb will ich mich in diesem Beitrag einmal mehr dem Thema Geld verdienen mit Stockfotografie widmen.

Um es gleich vorweg zu nehmen: der Markt der Stockfotografie ist hart umkämpft. Wer in der Topliga mitspielen will, muss wirklich talentiert, außergewöhnlich und zudem auch noch bereit sein, sich dauerhaft den Arsch aufzureißen, um sich an die Spitze der ganz großen Bildlieferanten bzw. auf die erste Seite der Suchergebnisse vorzuarbeiten. Auch wenn in vielen Büchern gern das Gegenteil suggeriert und von gelebten Träumen durch passives Einkommen berichtet wird. Auch in diesem Markt gilt mehr denn je: ohne Fleiß kein Preis.

Für alle, die mal kurz reinschnuppern wollen in das Thema Geld verdienen mit Stockfotografie, habe ich einige kostenlose Informationen hier auf meinem Blog zusammen gestellt. Du findest hier einen Überblick, wie Stockfotografie funktioniert, wie man an die Produktion von geeignetem Bildmaterial heran gehen sollte und natürlich auch, wieviel Geld Du damit verdienen kannst.

Doch zurück zum eigentlichen Thema. Die Stockfotografie hat einen riesigen Vorteil gegenüber der spezialisierten Berufsfotografie: sie ist eigentlich nicht spezialisiert. Jede/-r Fotograf/-in kann alles an Bildmaterial anbieten, über das sie/er verfügt bzw. wozu er/sie gerade Lust hat. Hinzu kommen auch noch Grafiker/-innen, die jede Menge Vektoren und Illustrationen anbieten, sowie Filmer und 3D-Künstler, die Footage und Animationen anfertigen. Alles in allem ein bunter Mix, der unendlich viele Möglichkeiten bietet.

Die Vorteile sind die Nachteile

Auch ich selbst bin inwischen nicht mehr nur als Fotograf aktiv. Viele meiner Bilder beinhalten meist auch einige Eingriffe mit Grafikprogrammen. Sei es ein nachträglich eingebauter Sonnenreflex, eine Grafik auf dem Display des Smartphones oder sogar die komplett am Rechner konstruierte Bildkomposition. Auch in 3D-Programme arbeite ich mich langsam ein und seit gut einem Jahr erstelle ich ebenfalls Videomaterial, also so genannte Footage. Die Übergänge zwischen den einzelnen Programmen sind genauso fließend wie die zwischen den einzelnen Medien. Vorallem aber auch, weil Geld verdienen mit Stockfotografie genau diese Anforderungen an Bildlieferanten stellt.

Wenn Du kein Geld verdienen willst…

Diejenigen unter den Fotografen, die sich wirklich nur auf das Ablichten von allgemein zugänglichen Motiven fokussieren, werden mit Stockfotografie sehr wahrscheinlich nicht glücklich werden. Denn das, was jede/-r andere auch fotografieren kann, beziehungsweise das, was jeder/-m anderen/-m auch zugängig ist, wird auch von jedem/-r anderen fotografiert. Und entsprechend hoch sind die Anteile von Bildern in diesen Kategorien. Gähnende Zootiere, hunderttausende Sonnenuntergänge, Straßen, Häuser, Fenster, Türen, Dächer. Blumen und Pflanzen und Tulpenfelder in Holland. Gibt es alles zu Hauf. Alles schön. Alles langweilig. Dafür muss man heute auch nicht Fotograf sein. Das kann jeder Hans und jeder Franz mit nem Billohandy machen und gleich mit der App hochladen. Und das Schlimme ist: es macht auch schon jeder Hans. Und bald auch jeder Franz. 😉

Schlimmer geht immer!

Und um es noch schlimmer darzustellen: es gibt inzwischen zig Bildplattformen, wo Fotos zur privaten und zur gewerblichen Nutzung verschenkt werden. Viele Hobbyfotografen, zu denen auch richtig außergewöhnlich gute gehören, freuen sich darüber, wenn sie jemanden mit ihren Bildern erfreuen. Wenn es Dir also ebenfalls nicht ums Geld verdienen mit Stockfotografie geht, dann solltest Du Dich schnellstmöglich bei den Bildverschenkungsplattformen wie beispielsweise Pixelio, Pexels oder Unsplash anmelden. Den Rest dieses Beitrags brauchst Du dann auch nicht mehr lesen, denn er ist nicht für diese Bildverschenker geschrieben!

 

Butter bei die Fische

Wenn Dir also klar geworden ist, dass Du mit Knipserei von Bildern, die jede/-r andere auch machen kann, kein Geld verdienen wirst, dann geht es nun ans Eingemachte. Ich verrate Dir, welche Art von Stockfotografie heute noch lohnenswert ist.

  1. Konzeptionelles
    Unter konzeptioneller Stockfotografie versteht man illustratives Bildmaterial, das spezielle Situationen, Gegebenheiten, Fakten beschreibt. Meist ohne Platz für weitere Interpretationen. Konzeptionelle Bilder machen unmißverständlich klar, worum es geht. Oft sind diese Bilder zudem noch Kompositionen. Bilder also, die aus mehreren Bildbestandteilen zusammen gesetzt wurden. Wenn Du zum Beispiel in die Suchmaske bei Shutterstock* die Anfrage nach „smart home“ eingibst, erhältst Du auf Anhieb Bildkompositionen, die dieses Thema einfach und plausibel erklären. Meist mit einem Smartphone in der Hand und im Kontext zu einem Raum oder einem Gebäude.

    Auszug des Suchergebnisses zum Thema SMART HOME bei Shutterstock | *Affiliate Link

    Konzeptionelle Bilder haben sehr weitläufig gefächerte Einsatzgebiete. Ob als klassische Illustration zu einem Zeitschriftenartikel oder als Veranschaulichung in Werbeprospekten. Das Thema geht logisch und leicht verständlich aus dem Bild hervor.

  2. Menschen lieben Menschen
    Nichts kann einen Menschen treffender darstellen als ein Mensch selbst. Logisch, denn menschliche Gesten, Handlungen und Gefühle lassen sich nunmal einfacher nachvollziehen. Portraits von einzelnen Personen kommen dabei genauso gut an, wie Bilder mit Paaren oder Gruppen. Bei Studiofotos sollte man zudem auf die passende Kleidung und auf Requisiten achten. Fotografierst Du hingeben draußen, ist es sehr wichtig, dass das Motiv bzw. die Bildaussage nicht durch einen zu lebhaften Hintergrund gestört werden.

    Suchergebnis bei Shutterstock* zu FRAUEN EINKAUFEN

  3. Schwer zugängliches
    Im Rahmen eines Shootings in einer Industrieanlage mit Schweissrobotern hatte ich die Gelegenheit, einige Shots für Stockfotos zu machen. Zwei sympathische Ingenieure zeigen sich auf den Bildern mit diversen Steuergeräten und einem Laptop, wie sie in der Anlage stehen. Der Bestseller dieser Bilderserie hat sich bis heute etwa 1200 mal verkauft. Davon 500 mal bei AdobeStock und 475 mal bei Shutterstock, den Rest teilen sich iStock und die anderen Agenturen.

    Während einer Produktion von redaktionellen Bildern für ein Krankenhaus, konnte ich neben diversen Geräten und Einrichtungen auch auf den OP-Sälen und in der Pathologie fotografieren. Einige Aufnahmen aus diesem Shooting gehören ebenfalls zu meinen Top-Sellern.

    Gehirnoperation in der Neurochirurgie

  4. HighTec
    Augmented Reality, Künstliche Intelligenz, Robotik, Automatisierung, Smarte Technologien. Das sind die Begriffe, die in der HighTec-Branche tagtäglich kommuniziert und entsprechend auch visualisiert werden müssen. Meist werden dazu Bilder mit grafischen Elementen aufgepeppt wie zum Beispiel Bildschirme aus Lichtplasma, die berührungssensitiv und beliebig im freien Raum erweiterbar sind. Futuristische Interieure und Architekturen sind im HighTec-Sektor genauso angesiedelt wie elektrisch betriebene Transportmittel.
  5. Lifestyle – Wie im richtigen Leben
    Was könnte wirklicher erscheinen als das echte Leben selbst? Genau. Nichts! Deshalb sind authentische Bilder, die das Leben schöner, fröhlicher und immer gut gelaunter Menschen darstellen, immer sehr gefragt. Seien es beste Freunde beim gemeinsamen Kochen, Studenten beim Abhängen in der Stadt oder eine Gruppe Millennials beim Picknick im Stadtpark. Mit gut gelaunten Menschen wollen sich alle gern identifizieren. Diese Fotos gehen bei mir denn auch überdurchschnitt gut weg.

Zum Geld verdienen mit Stockfotografie gibt es sicher noch viele weitere Bereiche, in denen man gutes Geld verdienen kann. Die obenbeschriebenen sind deshalb auch nur als Anregungen zu verstehen. Ob und in welchem Segment Du dann aktiv wirst, ist wieder ein anderes Kapitel. Vielleicht liegt Dir ja auch mehr die 3D-Gestaltung, Vektoren oder gar Footage? Deiner Kreativität sind keine Grenzen gesetzt!