Shutterstock Rezension

€1.891,23 hat mir Shutterstock im Jahre 2019 an Umsätzen beschert

Unabhängig davon, dass Shutterstock mich im letzten Jahr wirklich in mehrfacher Hinsicht überraschte, möchte ich mich in diesem Beitrag mal daran wagen, eine Rezension dieser Microstockagentur zusammen zu stellen.

Seit 2003 gibt es Shutterstock schon und wie es scheint, haben die Herrschaften im Management bis jetzt vieles richtig gemacht. Auch wenn es in der Vergangenheit mehrfach und genügend Gründe gegeben hat, auf dieses börsennotierte Unternehmen böse zu sein. Eines steht fest: Shutterstock gehört zu den größten drei Microstockagenturen der Welt. Wer hier seine Bilder verkauft, erreicht eine weltweite Klientél.

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Shutterstock, was ist bei Dir los?

Hatte ich die Stockagentur* Shutterstock in vielen meiner vorherigen Beiträge meist ausgiebig gelobt für die außergewöhnliche Performance und die beispielhaft einfache Handhabung beim Workflow, so mache ich mir anläßlich der neuesten Entwicklungen bei Shutterstock schon etwas Sorgen.

Seit dem 1. Juni 2020 ist eine neue Vergütungsstruktur in Kraft getreten, die einen nie dagewesenen Unmut unter den Bildlieferanten ausgelöst hat. Proteste in den einschlägigen Foren, bei Facebook und vielen weiteren Gremien. Viele Contributoren stellten die Bildlieferung ein oder zumindest einen Teil ihres Portfolios. Ob und welche Auswirkungen dies auf das Management haben wird, steht jedoch noch in den Sternen.

Die neue Vergütungsstruktur bei Shutterstock sieht folgendermaßen aus:

Bildverkäufe:

  1. Stufe = bis zu 100 Verkäufe = 15% Anteil je Lizenzverkauf
  2. Stufe = 101 – 250 Verkäufe = 20 %
  3. Stufe = 251 – 500 Verkäufe =  25%
  4. Stufe = 501 – 2500 Verkäufe = 30%
  5. Stufe = 2501 – 25000 Verkäufe = 35%
  6. Stufe = über 25000 Verkäufe =  40%

Footage:

  1. Stufe = bis zu 10 Verkäufe = 15% Anteil je Lizenzverkauf
  2. Stufe = 11 – 50 Verkäufe = 20 %
  3. Stufe = 51 – 250 Verkäufe =  25%
  4. Stufe = 251 – 5000 Verkäufe = 30%
  5. Stufe = 5001 – 25000 Verkäufe = 35%
  6. Stufe = über 25000 Verkäufe =  40%

Davor sah es so aus:

Shutterstock Vergütungstabelle gültig bis 30. Mai 2020

Ich erinnere mich an ähnliche Proteste und Boycotte bei iStock, als diese ihre Bildlieferanten zum Teil mit Vergüntungen in Höhe von 0,0007 Dollar abspeisten und dies mit speziellen Marketingmaßnahmen begründeten. Hier sind auch viele komplett ausgestiegen. Ich habe mich damals auch dazu hinreißen lassen, mich der Moral zu unterwerfen und iStock mehr als ein Jahr nicht weirter beliefert. Trotzdem bekam ich weiterhin viele Dollars gutgeschrieben. Seit Anfang 2020 beliefere ich iStock wieder in unregelmaßigen Abständen.

Bei Shutterstock habe ich mein Portfolio auch nicht gelöscht, sondern vorerst lediglich die Lieferung eingestellt. Mit dem Ergebnis, dass ich im Juni 2020 keinerlei Einbußen am Umsatz hinnehmen musste. Im Gegenteil, der Juni wurde bis jetzt in diesem Jahr mein zweitbester Monat bei Shutterstock. Der Juli hingegen verlief bis jetzt schwächer als im Vorjahr, aber das kann auch mit dem üblichen Sommerloch zusammen hängen.

An meinem Entschluss, den Account bei Shutterstock nicht zu schließen oder meinen Dateibestand zu reduzieren, halte ich erstmal fest. Ich denke, dass ich erst mit Ablauf der zweiten Jahreshälfte abschätzen kann, was die Zukunft bei Shutterstock bringt. Obwohl, richtig hart wird es wohl vermutlich erst ab dem 1. Januar 2021, nämlich dann, wenn alle Accounts auf Null gestellt werden und die Höhe der Vergütungen bei allen Bildlieferanten jeweils erst mit Überschreiten der neuen Mindestumsätze aufgestockt wird.

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Shutterstock überholt Adobe Stock

(M)ein Loblied an Shutterstock

Trotz dessen, dass ich 2019 kaum neues Bildmaterial hochgeladen habe, haben sich die Umsätze bei meinen großen Umsatzbringern Shutterstock* und Adobe Stock im ersten Halbjahr nicht gravierend geändert. Im Gegenteil, sie entwickelten sich wie im Vorjahr prächtig weiter. Erst in der zweiten Jahreshälfte veränderten sich die Umsätze bei beiden Agenturen mit dem Ergebnis, dass Shutterstock Adobe Stock gegen Ende des Jahres erstmal überholt hat und nun die Spitze meiner Agenturen anführt.

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Was ist Stockfotografie?

Was ist Stockfotografie?

OK, das Video ist schon etwas älter. Aber ich veröffentliche es hier auf meinem Blog zum ersten Mal. In diesem Video erkläre ich Dir kurz und knackig, was Stockfotografie ist. Ohne viel Klugscheißerei. Du erfährst, wie es geht. Und ich verrate Dir auch, wieviel ich damit verdiene. Natürlich kannst Du alle Informationen auch hier im Blog einzeln nachlesen. Dazu kannst Du einfach mal in den Kategorien nachsehen oder vielleicht interessiert Dich ja auch schon einer meiner letzten fünf Beiträge.

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Adobe Stock erhöht die Vergütung für Bildlieferanten

Heute Morgen ereilte mich bei Facebook die freudige Nachricht, dass Adobe Stock (vormals Fotolia) die Vergütung für Bildlieferanten erhöht hat. Entgegen allen Trends in der Microstock-Szene, in der es in der Vergangenheit fast ausschließlich Senkungen der Vergütung gegeben hatte.

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Frust bei iStock = Freude bei EyeEm

Nachdem iStock bzw. GettyImages in der Vergangenheit wiederholt die Vergütungen für Bildlieferaten extrem gekürzt hat, wo durchaus so absurde Werte wie 0,02 USD auf der Abrechnung stehen und viele auch schon mit dem sofortigen Belieferungsstopp dieser Agentur reagierten, macht es um so mehr Freude, wenn man für seine Bilder über die GettyImages-Partneragentur EyeEm unerwartet hohe Beträge erzielt (was für ein Satz).

Am 20. Februar gabs von EyeEm mal satte 56,65 US-Dollar. Es lohnt sich also doch, sich dann und wann der überaus unkomfortablen Art der Bildlieferung bei EyeEm zu widmen. 🙂

Premium Lizenz bei POND5

Übersicht meiner Einnahmen bei POND5

Heute überraschte mich die Nachricht von Paypal, dass die Microstockagentur POND5 mir $129.60 gesendet hat. Eine der Agenturen, die bei mir unter „ferner liefen“ laufen und die zudem vorallem als Agentur für Film- und Musiksequenzen bekannt ist. Ich ging der Weiterlesen

EyeEm bietet nun Mehrfacheinreichung von Modelfreigaben an

Einreichung von Mehrfachfreigaben jetzt möglich bei EyeEm

Lange galt die Einreichung von Modelfreigaben bei EyeEm als besonders kompliziert. Musste der Bildlieferant doch zu jedem Bild einzeln die Freigabe durch das oder die abgebildeten Models anfragen. Auf mehrfache Anfrage von Stockfotografen und Bildlieferanten erhielten diese sehr lange Zeit die Antwort, man arbeite daran. Ehrlich gesagt, ich habe schon nicht mehr daran geglaubt. Doch nun ist es so weit. Unsere Stimmen wurden erhört 🙂 und die Umständlichkeit hat seit heute ein Ende bzw. eine gravierende Erleichterung erhalten.

Man kann also die Freigabe mehrerer Bilder gleichzeitig bei den Models anfragen. Das revolutioniert die Handhabung von EyeEm zwar ein wenig. Aber umständlich ist es dennoch.

Doch es gibt nun ein neues Versprechen bei EyeEm mit dem Wortlaut:

By the way: Soon we’ll bring back a feature that alternatively lets you upload PDF releases for photos, too. Stay tuned for that in the coming days!

Den genauen Wortlaut dieser Nachricht, sowie alle tiefgreifenderen Informationen dazu findest Du unter folgendem Link zum Blog von EyeEm.

Ich bin und bleibe gespannt.

Mein Freund iStock oder was man bedenken sollte

Einnahmen bei iStock

Die Verkäufe der iStock Partneragenturen im Oktober lagen bis zum 07.11. noch nicht vor.

Vor kurzem hat iStock angekündigt, die Vergütungen für Bildlieferanten wieder einmal zu senken. Die Untergrenze der kleinst möglichen Vergütung wurde von $ 0.28 auf $ 0.02, das entspricht aktuell 0.018 €, herunter gesetzt. Der kleinst mögliche Anteil steht derweil auf 15% vom Verkaufserlös. Das sind vom Grundverständnis her erstmal sehr ernüchternde Werte, mit denen man sich als Fotoproduzent nicht unbedingt anfreunden möchte.

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Verschlagwortung bei Fotolia auf Deutsch oder Englisch?

Stockfotografen, die sich ernsthaft mit dem Thema der Verschlagwortung auseinander setzen, stossen früher oder später auf diese Frage. Welche Sprache ist für die Schlagworte bei Fotolia die beste? Weit verbeitet sind zwei Meinungen: zum einen die praktikablere Variante, nämlich alle Bilder einsprachig in Englisch zu verschlagworten. Das hat den Vorteil, dass man nur einen Arbeitsschritt dafür hat. Vorausgesetzt, man ist des Englischen mächtig. Oder eben die zweisprachige, wobei hier für Fotolia extra noch einmal auf Deutsch verschlagwortet wird. Der Praktikabilität wegen, macht es ein deutscher Stockfotograf in der Regel umgekehrt. Er verschlagwortet zuerst auf Deutsch und übersetzt dann ins Englische. Zum Workflow des Übersetzens habe ich hier schon einmal etwas geschrieben.

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