Ideenklau oder Inspiration?

Gute Künstler kopieren – große Künstler stehlen.

Der Legende nach stammen diese Worte von keinem geringeren als Pablo Picasso. Ein Leitsatz, der die Szene der Kreativen und Künstler seit jeher begleitet und dessen Aussage wohl auch schon Ewigkeiten vor dem Ausspruch dieser Worte statt gefunden hat. Inspiration ist allgegenwärtig. Man kann sich immer und überall inspieren.

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Meilenstein: 1000 Bilder bei Fotolia / Adobe Stock

Milestone 1000 Bilder bei Fotolia

Nicht ganz zweieinhalb Jahre habe ich gebraucht, um bei Fotolia 1000 Bilder im Portfolio zu haben. Das entspricht natürlich bei weitem nicht meiner ursprünglichen Vorgabe von 2000 Bildern pro Jahr. Aber dennoch bin ich etwas stolz auf diesen Meilenstein. Denn inzwischen hab ich meine Strategie etwas überdacht und mich von der Menge an Bildern auf die Qualität der Bildaussage und der passenden Schlagworte konzentriert.

Innerhalb dieser 29 Monate habe ich bei Fotolia insgesamt 2.885 EUR eingenommen. Das entspricht derweil gut 100 € pro Monat. Da es am Anfang aber nur 23 € waren, sind die gegenwärtigen monatlichen Einnahmen natürlich wesentlich höher 😉

Zum Vergleich: bei Shutterstock habe ich vier Monate später angefangen hochzuladen. Dort habe ich derzeit 830 Bilder im Portfolio und insgesamt 2.264 $ eingenommen. Dies entspricht aktuell einem monatlichen Durchschnitt von gut 90 US-Dollar.

Mal sehen, wie es weiter geht…

Colourbox – Microstock unkompliziert

Die verhältnismäßig kleine Stockagentur Colourbox aus dem dänischen Odense verfolgt eine gänzlich andere Strategie im Vertrieb als die Großen es tun. Bei den Dänen geht es ja im allgemeinen etwas ruhiger, dafür aber auch viel konzentrierter und differenzierter zu. Die Dänen sind dafür bekannt, dass sie grundsolide und prinzipientreu sind. Und so hat sich Colourbox vermutlich auf die Fahnen geschrieben, sowohl für den Bildlieferanten als auch für den Bildkäufer so unkompliziert wie möglich zu sein. Dieses Prinzip geht ohne Zweifel auf.

Das Logo der dänischen Microstock Agentur Colourbox

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Scannerfotografie ohne Fotoapparat

Flat-Lays sind angesagt. Nicht nur in der Modefotografie oder zur Präsentation in Onlineshops bedient man sich in letzter Zeit so genannter Flat-Lays (engl. für flach Mein Schreibtisch mit Scanner, Schneidbrett, Gurken und Monitorliegendes), um allerlei Artikel zu präsentieren. Dabei wird die Ware meistens auf den Boden gelegt und in der Draufsicht abfotografiert. Bei der Modefotografie gibt es noch eine Abwandlung, so genannte Hollowmans. Das will ich demnächst auch mal ausprobieren. Aber zurück den flach liegenden Waren. Vor kurzem stieß ich bei meiner Inspirationsquelle Pinterest auf Aufnahmen mit vorwiegend schwarzem Hintergrund, die so aussahen, als seien sie von unten durch eine Glasscheibe hindurch fotografiert worden. Vorwiegend waren es Arrangements aus Obst, Gemüse und Blumen. Wie ich dann schnell feststellte, handelte es sich um Scannerfotografie, also Bilder, die mit dem Scanner aufgenommen wurden. Tolle Idee, dachte ich mir. Das wollte ich auch mal ausprobieren.

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Bildagentur POND5 komplett vernachlässigt.

Kurzmitteilung

Nachdem ich im Jahre 2015 bei der POND5 keinen einzigen Verkauf hatte, entschloss ich mich, diese Agentur nicht mehr weiter zu beliefern und nahm diese auch aus meiner Statistik heraus. Heute 09. Januar, 2017 habe ich mich einfach mal wieder dort eingeloggt und musste zu meiner Überraschung feststellen, dass ich dort im vergangenen Jahr mit nur 85 Bildern im Portfolio stolze 13,00 $ Umsatz gemacht habe. Aus gerade einmal zwei (!) Verkäufen. Die Anbieterbeteiligung beträgt bei denen nämlich sagenhafte 50%. Also, ich denke, ich werde der Bildagentur POND5 in diesem Jahr noch einmal mehr Aufmerksamkeit widmen und versuchen, dort so viele Bilder aus 2016 nachzuladen wie möglich.

Honorare für Fotomodelle. Was kostet ein Fotomodell für Stockfotografie?

Ziemlich oft fragen mich Kollegen aus Deutschland, welche Honorare für Fotomodelle ich denn so zahle. Das ist natürlich für viele Fotografen und Produzenten ein wichtiges Thema, da diese die Produktionskosten unmittelbar beeinflussen. Es herrscht allgemein die Meinung vor, dass Modelhonorare in Tschechien niedriger sind als in Deutschland. Dem kann ich nur bedingt zustimmen. Denn in erster Linie bestimmen auch hier Angebot und Nachfrage den Preis und alles ist letztendlich auch Verhandlungssache.

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Meine Microstock Umsätze im zweiten Jahr als Fotoproduzent

Meine Microstock Umsätze aus dem Jahre 2015 findest Du hier

Auch im zweiten Jahr als Fotoproduzent und Bildlieferant für Microstock Agenturen habe ich wieder viele Erfahrungen gesammelt und mein Fachwissen weiter ausgebaut. Insgesamt habe ich fünfundzwanzig größere Produktionen on location und kleinere Studio-Sessions gehabt, aus denen ich stockgeeignetes Bildmaterial anfertigen konnte. Dazu gehörten aufwändigere Aktionen mit Fotomodellen, wie die in einer Kneipe und in einem Restaurant. Aber auch kleinere Shootings mit Frau und Kind im heimischen Garten. Als Pausenfüller habe ich gelegentlich auch einfache Flatlays mit allerlei Gegenständen, die in meinem Studio rumflogen, fotografiert. Und natürlich sind auch in diesem zweiten Jahr einige Fotostrecken mit Selbstportraits entstanden, um Microstock Umsätze zu generieren.

2016_gesamtumsaetze_monat

Monatliche Gesamtumsätze im Jahr 2016. Der Peak im März ist durch einen Verkauf mit erweiterer Lizenz bei Shutterstock entstanden.

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Welche meiner Fotos verkaufen sich am besten?

Manche Fotos verkaufen sich vom ersten Tag an. Andere weniger schnell und manche gar nicht. Jedem Fotografen in der Stockfotografie dürfte dieses Phänomen bekannt sein. In diesem Beitrag möchte ich der Sache einmal näher auf den Grund gehen und herausfinden, welche Faktoren über Erfolg und Misserfolg eines Fotos entscheiden. Ich beziehe mich hier auf meine Bestseller (Stand 25.12.2016).

Meine Bestseller bei Fotolia

Meine Bestseller bei Fotolia

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Mein Freund iStock oder was man bedenken sollte

Einnahmen bei iStock

Die Verkäufe der iStock Partneragenturen im Oktober lagen bis zum 07.11. noch nicht vor.

Vor kurzem hat iStock angekündigt, die Vergütungen für Bildlieferanten wieder einmal zu senken. Die Untergrenze der kleinst möglichen Vergütung wurde von $ 0.28 auf $ 0.02, das entspricht aktuell 0.018 €, herunter gesetzt. Der kleinst mögliche Anteil steht derweil auf 15% vom Verkaufserlös. Das sind vom Grundverständnis her erstmal sehr ernüchternde Werte, mit denen man sich als Fotoproduzent nicht unbedingt anfreunden möchte.

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